Wer immer schon Mal wissen wollte, warum der Mars (Samuel Burger) ständig rot wird und wie man die Ringe des Saturn (Linus Haier) auf Hochglanz poliert, der war am Sonntag, den 26. April in der Lichtensteinhalle in Unterhausen genau richtig. Der Kidschor des Sängerbund Lichtenstein e.V. hat das Musical: „Leben im All“ von Gerhard A. Meyer aufgeführt. Dabei wurden sie vom Kinder- und Jugendchor tatkräftig unterstützt. Die kleinsten Sternchen im Alter von drei bis sechs Jahren, haben den Nachmittag musikalisch eröffnet. Am Anfang stand die Frage eines Kindes (Helene Quinlan) an den Opa (Ben Beuter), wie eigentlich die Sternbilder am Himmel entstanden sind. Daraufhin haben wir zusammen eine Zeitreise in das Weltall unternommen. Der Kidschor, das sind die Grundschulkinder, waren die Planeten, die um die Sonne (Josephine Zimmerer) kreisen und dabei aufpassen mussten, dass sie nicht vom bösen schwarzen Loch (Joos Reiff) verschlungen wurden. Dabei haben sie noch Unterstützung bekommen: Von den Sternschnuppen (v.l.: Julia Didra, Greta Maier, Luisa Jänicke, Luisa Maier, Kira Krassnig und Elena Bardjaoui) denen sonst eigentlich alles ziemlich schnuppe ist und dem Kometen XXL (Wotan Hast) dem Weltraumboten, der mit Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall saust. Gemeinsam mit der Erde (Vavara Bryl) haben sie einen Plan geschmiedet, um sich die Geschenke, die sie von Opa Galaxos bekommen haben und die das schwarze Loch gestohlen hat, wiederzuholen. Nur Venus (Nora Svoboda) war eher mit ihrer Schönheit und ihren beiden Verehrern Mars und Saturn beschäftigt.
Durch eine ganz besondere Kristallkugel, die der kleine Pluto (Lukas Paar) geschenkt bekommen hatte, konnten sie in die Zukunft sehen. Auch, dass es Mal Menschen auf der Erde geben wird. Deshalb haben sie zusammen die Sternbilder an den Himmel gemalt.
Unter der Leitung von Ute Eißler, der Co-Regie von Helena Eißler und der Band um Thorsten Eißler, erwachten die Lieder mit Ohrwurm-Charakter zum Leben. Kaffee und Kuchen durften dabei natürlich nicht fehlen. Die Bühne war mit vielen Planeten, Sternen und „Weltraumartefakten“ übersät, das alles von dem Bühnenteam gebastelt und gezaubert wurde. Am Ende sangen die rund 40 Kinder und Jugendlichen gemeinsam: „Leben im All, ein ewiger Ball, Leben im All ist ganz unser Fall …“, in das auch das schwarze Loch mit einstimmte. Denn am Ende war es gar nicht mehr so schwarz und allein, weil es wieder „gesehen“ wurde.
Es war ein gelungener Nachmittag in der Lichtensteinhalle, der mit rund 200 Besucherinnen und Besuchern auch gut besucht war.
Foto: Tobias Burger





